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05.09.02


Tagebuch - Übersicht

April 2005 - Homerecording:
    Anfang April haben wir mit den Aufnahmen für mindestens vier neue Songs begonnen. In unserer "Discographie" wird das dann wohl das dritte Werk werden. Und da Musiker generell chronisch pleite sind, haben wir die Sache diesmal selbst in die Hand genommen ohne ein teures Studio zu bemühen - Premiere für uns.
    Deswegen wird es aber auch eine Weile dauern bis das Ergebnis vollständig ist. Das Schlagzeug haben wir jedenfalls schon einmal fertig im Kasten und nach und nach werden jetzt alle anderen Instrumente und der Gesang aufgenommen. Wir wollen unsere Sache ja ordentlich machen. Als Vorgeschmack könnt Ihr Euch schon ein paar Fotos von den Aufnahmen anschauen. Diesmal war Steffen der Held - weil er Schlagzeuger ist - der Rest wird dann hauptsächlich für Frank und mich bleiben. Ach, wenn das doch alles so schnell ginge wie Fotos machen...
    Ein ganz dickes Dankeschön geht aber jetzt schon an Daniel weil er uns so viel von seiner teuren Zivi-Zeit geopfert hat !
    Auf jeden Fall werden wir Euch hier über den aktuellen Stand auf dem laufenden halten. - Ihr dürft gespannt sein.

    Ne rockige Zeit wünschen Euch

    Steffen, Frank und Bertram

    Hmm... Frank basst Steffen singt Essen muß auch sein... ...und Lesen bildet
    Hmm... Frank basst Steffen singt Essen muß auch sein... ...und Lesen bildet


10.12.2004 - Berlin - Alte Feuerwache
    Genau zwei Wochen vor Heiligabend war für uns schon mal Bescherung: Unser erster Gig in Big Berlin, unserer allseits beliebten Hauptstadt, stand an.
    Als Location hatten wir uns dazu die "Alte Feuerwache" in Schöneweide ausgesucht - ein ganz gemütlicher Schuppen, wo uns so ziemlich der netteste Empfang seit langem erwartete: "Kommt erstmal rein und trinkt nen Kaffee, Auspacken könnt Ihr später." - Wow !
    Das haben wir dann aber auch noch rechtzeitig geschafft und nach "Airnst", der zweiten Band, erstmal profimäßig unseren Soundcheck durchgezogen. Das war übrigens das erste Mal, daß schon während des Soundchecks Gäste eingetrudelt sind (Gruß an Susan und Gregor !).
    Beim Gig haben wir dann natürlich alles gegeben - am Ende auch noch eine kleine Zugabe, wobei ich mich immer wieder frage, warum gerade bestimmte Lieder so gut ankommen, von denen man das selbst gar nicht erwartet hätte...hmm.
    Es war jedenfalls schön, daß so viele Bekannte da waren, mit denen wir dann auch noch backstage ne Menge Spaß hatten - Danke - vor allem an die vielen schönen Frauen! Ja, das Rockerleben hat schon seine angenehmen Seiten... ;-)
    Ein ganz großes Lob gilt auch dem ganzen Team der Feuerwache: Michel, Siggi, Lars und alle, die ich hier vergessen habe.
    Wir werden diesen ersten Gig in Berlin auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten, obwohl der Heimweg doch etwas abenteuerlich war.
    Aber das, liebe Kinder, erzähle ich Euch ein anderes Mal
    ...vielleicht backstage ;-)

    Euer Bert

    Rocken
    Fotos: Henning Francke


18.06.2004 - Brandenburg - Havelfest
    Es war ein gewöhnlicher Freitag. Um ca. 17 Uhr trafen wir uns zur wöchentlichen Probe, die gut verlief. Gegen 20 Uhr war ich dann zu Hause. Frank war noch nicht mal 5 min. weg als schon mein Handy klingelte und sich ein ziemlich ratloser Peter Lehmann meldete. Er fragte, ob es da irgendwie ne Möglichkeit gäbe, bis 23 Uhr in Brandenburg zu sein... Von da an ging alles ganz schnell. Sofort der Griff zum Telefon - und kaum waren beide informiert, stand fest: "Confusion rockt heute Abend noch Brandenburg!"

    Es dauerte ein wenig bis wir die Location fanden. Durch die vielen Stadtbühnen war man doch etwas irritiert, wo man nun eigentlich hingehörte... Kaum angekommen wartete schon ein sehr nervöser Peter, der uns tatkräftig beim Aufbauen unterstütze. Ab dann das Übliche: Instrumente verkabeln, Saft für die Gitarren und Effekte, Stimmen, alles ordentlich einstellen und schauen ob das mit den Monitoren so halbwegs stimmt. Kurz zuvor noch die Playlist festgelegt und schon gings los...

    Wie schon oben genannt handelt es sich beim Havelfest um ein jährlich zelebriertes Fest mit vielen Bühnen an verschiedenen Plätzen. Um den individuellen Geschmack zu stillen, wird dem Zuschauer eine möglichst große Auswahl angeboten. Das Publikum war also sehr vielseitig, da immer wieder neue Gäste hinzukamen. Nach unseren regulären 60 min wurden wir dennoch gebeten ca. 40 min dranzuhängen, da die Leute noch mehr wollten und irgendwie keine weitere Band mehr da war. Und so unterhielten wir die Menge noch mit lange nicht gespielten Coversongs und einer Menge Improvisation. Gegen 2.00 Uhr war der stressige aber auch schöne Abend dann vorbei. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Peter Lehmann und das POGO Belzig für Eure Unterstützung. Dadurch haben wir Zeit gespart und Peters Handyrechnung in die Höhe getrieben ... ;-)

    Steffen


13.02.2004 - Nauen - Musikcafé WANTED:
    Abgesehen davon, dass der Freitag von seiner Dämmerung her sehr gut ins Schema seines Rufs passte, hat dieser Tag doch ein sehr gutes Ende genommen. Es war gegen 19 Uhr, als wir uns in Brandenburg trafen und die letzte Strecke vor uns hatten. Franks Schwester unterstützte uns an diesem Abend tatkräftig (nebenbei noch mal Vielen Dank, Kerstin!!!).

    Gegen 20 Uhr waren wir in Nauen, wo wir an diesem Abend sogar eine Vorband hatten. Wir wurden dann auch erst mal mit einer warmen Mahlzeit empfangen und nebenbei nutzten wir natürlich die Chance, um uns mit "Crimson Pain", unserer Vorband bekannt zu machen. Die Jungs waren sehr nett drauf und äußerst sympathisch. Gegen 21:30 Uhr starteten sie dann den Abend und haben ihren Job hervorragend gemeistert. Gegen 22:30 Uhr begannen wir mit unserem Programm. Ich muß schon sagen, der Sound im Musikcafe war echt erste Sahne und was das Drumset betrifft: "Hut ab, sehr gut eingestimmt!"

    An diesem Abend haben wir echt alles gegeben. Selbst die letzten Reserven haben wir noch rausgeholt. Deshalb entschieden wir uns auch kurzerhand für "Marmor, Stein und Eisen bricht" als Zugabe. Während der rund 90 Minuten, die wir an diesem Abend lieferten, drehten wir so einige Male richtig auf, und so kam es schon vor, dass man für kurze Zeit die ganze Welt um sich herum vergaß. Alles in allem waren wir sehr zufrieden und ließen dann auf der Heimfahrt den ganzen Abend noch mal Revue passieren. Wir freuen uns schon riesig auf den nächsten Auftritt und an dieser Stelle möchten wir uns noch mal abschließend bei Jürgen und David (greetings to Emit) bedanken. KEEP ON ROCKIN’...


    Steffen


August 2003 - Treuenbrietzen - Demoaufnahmen im Studio:
    Lange genug hatte es ja gedauert, bis wir endlich einen Studiotermin für unsere neuen Demo-Aufnahmen festgelegt hatten und dann passierte eine Woche davor noch das, was am wenigsten in den Plan paßte: Mein Verstärker machte plötzlich den Arsch hoch und konnte bis zum Aufnahmetermin auch nicht mehr repariert werden.
    Aber zum Glück hilft man sich unter Musikern gern aus und so konnte ich mir den fast baugleichen Amp von Marcus von "The Dirty Mac" ausleihen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle.

    In der ersten Augustwoche ging es dann los. Wir trudelten mit Sack und Pack im "TB Soundstudio" von Jürgen Block (der Tour-Techniker von Keimzeit) ein. Für alle, die es nicht wissen: TB steht für die Sabinchenstadt Treuenbrietzen ganz in unserer Nähe.
    Natürlich waren wir ziemlich gespannt und voller Tatendrang, denn es sollte unsere erste Aufnahme in einem richtigen Tonstudio werden. Hektik kann man da nicht gebrauchen - alles sollte ja stimmen. Darum in Ruhe aufgebaut, mikrofoniert und gemeinsam die ersten Rohspuren eingespielt. Danach gings für jeden einzeln weiter, erst Bass, dann Gitarre und Gesang.
    An dieser Stelle möchte ich noch einmal ausdrücklich das Engagement von Jürgen Block hervorheben. Er hat nicht nur aufs Knöpfchen gedrückt und uns spielen lassen, sondern eigentlich überall jede Menge gute Ideen eingebracht, uns gelenkt, wenn nötig auch kritisiert und alles in allem enorm viel zum Gesamtergebnis beigetragen. Kurz - er hat das Beste aus uns herausgeholt.
    Dadurch und durch unseren Studioaufenthalt im Allgemeinen haben wir eine Menge gelernt, was uns beim Schreiben und Arrangieren neuer Titel sicherlich zugute kommen wird.

    Es hat Spaß gemacht, war interessant aber auch anstrengend, denn oft gingen die Sessions bis spät in die Nacht. Aber die Mühe hat sich gelohnt und wir sind stolz, das Ergebnis hier präsentieren zu können. Eines steht jedenfalls fest: Unsere nächste Aufnahme werden wir ganz bestimmt wieder in Treuenbrietzen machen.

    Bertram

    Hier noch ein paar Eindrücke von den Tagen im Studio:

    Hmm... Frank basst Steffen singt Essen muß auch sein... ...und Lesen bildet
    Jürgen, der Meister des Mischpults ... ...hier beim Schneiden Ein prominenter Gast Jede Menge Tretminen




11.07.2003 - Pogo - Belzig (mit Tales aus Potsdam):
    Es war wieder einmal soweit: Wir spielten im Pogo, diesmal zusammen mit der Band Tales aus Potsdam. Oh Mann, ich freute mich schon sehr auf den Auftritt, denn Confusion - also wir - haben ein paar Wochen Bandpause gemacht. Und es wurde deshalb mal wieder höchste Zeit, daß wir irgendwo auf dieser Welt spielten. Gut, diesen Song haben wir uns doch vorbehalten, an diesem Abend nicht zu spielen - aber trotz alledem: 50% eigene Songs. Und ganz klar versuchen wir, diese Prozentzahl noch zu steigern, auch auf Empfehlung einiger unserer Zuhörer.

    Juhu, ich hab jetzt Vorlesungsfreie Zeit! Wer noch?

    Übrigens: Steffen konnte an diesem Abend endlich seine "heiß geliebte Trillerpfeife" ausprobieren und mal das ganze Publikum ordentlich anpfeifen.
    Was ihm scheinbar auch sichtlich Spaß machte. Tja, der Steffen ist eben einfach ein Multitalent, der auch mit geringsten musikalischen Hilfsmitteln einen voluminösen, breiten und satten, vielleicht ein bißchen nervigen Klang erzeugen kann !
    Man sollte es in Erwägung ziehen, ihn mal zu einer passenden Olympiade zu schicken.
    Nun haben wir den Gig auch hinter uns, und ich bin noch ganz hippelig. Hat ja auch ganz gut gerockt, auch dank Tales. Ach ja, kleine Bemerkung an Matthse, mit der pelzigen Zunge, Du sahst an dem Abend sehr lustig aus. Da wird nicht etwa das viele Bier dran schuld gewesen sein? :-) Bevor ich jetzt dieses Kapitel schließe, noch ein kleiner Vers:
    Und als wir noch in der Wiege lagen, da gab‘s noch keinen Liegewagen; jetzt können wir in dem Wagen liegen und uns in allen Lagen wiegen. Und weil das so ist und ich tierisch Hunger habe, gehe ich jetzt erstmal was essen.

    Bye, Frank



28.12.2002 - Pogo - Belzig:
    Es war Freitag und ich saß grad im Auto als plötzlich mein Handy klingelte. Bertram war dran und fragte, ob ich morgen Abend bei Blind Man´s View nicht nur vor der Bühne stehen will, weil ich eh hin wollte... Nun ja, ich begriff erst gar nicht so recht, doch dann erklärte er mir, daß wir kurzfristig als Vorband spielen könnten. Natürlich war ich sofort dabei, denn wann bekommt man schon so schnell die Chance, es am Jahresende noch mal rocken zu lassen?!

    Kurzfristig haben wir noch mal alle Songs im Proberaum durchgespielt und schon standen wir auf der Bühne zum Soundcheck, der diesmal sehr ausführlich war! (danke Seb!) Es war gegen 21.30 Uhr als wir dann anfingen zu spielen. Das Publikum war sehr belebt, so daß wir jede Menge Applaus kassierten. Und obwohl wir nur eine Stunde gespielt haben, muß ich sagen, daß es uns sehr viel Spaß gemacht hat. (An dieser Stelle noch mal vielen, vielen Dank an Blind Man´s View). Die Resonanz des Publikums war sehr positiv. Man kann also sagen, daß wir definitiv unseren Spaß hatten und dementsprechend auch gerockt haben (siehe Gästebuch).

    Ich bin gespannt, was das neue Jahr mit sich bringt...

    Steffen


15.11.2002 - Dessau (Haus Kreuzer: Local Heroes):
    Nachdem der "Local Heroes"-Wettbewerb im September ausgefallen war, machten wir uns nun mit fast zweimonatiger Verspätung auf nach Dessau. Dort irrten wir erst mal 20 Minuten umher, weil wir uns auf einen Stadtplan aus dem Internet verlassen hatten (Sch%*§$ Internet !!! ;-) ). Irgendwann kamen wir dann doch an und wurden erstmal mit der Nachricht empfangen, daß der Wettbewerb beinahe wieder ausgefallen wäre, weil zwei der vier Bands aus verschiedenen Gründen abgesagt hatten. Die findigen Organisatoren engagierten aber fix noch die Band "Flageloett" aus Dessau und so konnte die Sache doch stattfinden. Wir waren zuerst an der Reihe und spielten an diesem Abend wie versprochen unseren ersten Gig mit ausschließlich eigenem Material. Sound und Licht waren super, die Chemie stimmte und unsere Songs kamen erstaunlich gut an. Nachdem wir das Publikum gut vorgewärmt hatten, folgten noch "Incognito" aus Roßlau und "Flageloett".
    Die Jury hatte es an diesem Abend nicht leicht, denn alle drei Bands unterschieden sich stilistisch doch sehr stark. Wir landeten schließlich im Mittelfeld (sprich: 2. Platz), hatten aber auf jeden Fall unseren Spaß und werden den Auftritt in guter Erinnerung behalten, nicht zuletzt weil wir zum Ausklang des Abends im Backstageraum zusammen mit den anderen Bands noch eine kleine "Akustik-Beatles-Session" abhielten. Und das war ne echt lustige Sache :-) .

    Bertram


25.08.2002 - Belzig (POGO-Rockhof / Altstadtsommer):
    Auf diesen Auftritt freute ich mich schon lange, da es für mich ein Heimspiel war. Wann spielt man sonst schon in seiner Heimatstadt? Naja...

    ...der Tag begann erst ziemlich stressig für mich, da ich irgendwie mein Schlagzeug zum Rockhof befördern mußte - aber alles kein Problem. Gegen 15.30 Uhr machten wir unseren Soundcheck, mit dem wir diesmal ganz zufrieden waren. Um 16.00 Uhr fingen wir an zu spielen. Unsere Songs haben erstaunlich gut gerockt und das Publikum war ziemlich vielseitig denn es war ja Burgfestwoche und es gab in der Stadt (wo auch der Rockhof irgendwo war) noch ca. 30 andere Höfe die ebenfalls gut besucht waren. So kam es halt dazu daß sich während unserer Spielzeit einige Leute bei uns hinsetzten, irgendwann wieder gingen und manche sogar irgendwann wiederkamen. Aber wir hatten trotzdem die ganze Zeit 40-50 Leute immer bei uns.

    Im Großen und Ganzen war es eigentlich ganz cool, bis auf daß es an diesem Tag extrem warm war und wir hinter uns noch diese Lichter hatten, die nicht gerade wenig Wärme von sich gaben. Aber das Motto war ja: Rock´n`Roll with summer in the city!

    Steffen


10.08.2002 - Waldschloß Potsdam / Fritz-Kneipe (Saturday Fight Club):
    Ich weiß noch genau, als wäre es erst gestern gewesen, wo wir (Frank und Steffen) an einem schönen Tag zur Probe kamen und Frank freudestrahlend berichtete, daß er einen Auftritt im Waldschloß Potsdam, auch bekannt als Fritz-Kneipe (vom Radiosender) organisiert hatte. Wir konnten es erst kaum glauben - was war also zu tun?! Richtig!!! Üben, üben, üben, denn wann spielt man schon mal in der Kneipe eines Radiosenders?! Also übten wir!

    Der Gig in Potsdam war mehr oder weniger ein Wettbewerb. Es ging darum, welche Band die meisten Leute mitbringt, die dann für sie abstimmten. Vor der Bühne standen drei Kisten wo jeder seine Stimme (bzw. Eintrittskarte) einwerfen sollte. Mit ein bißchen Glück hätte man im Lindenpark spielen können. Zumindest wäre das der erste Preis gewesen. Wir traten gegen zwei andere Newcomerbands ("Tales" und "LIC") an, die aber Heimvorteil hatten, da sie:

    1. In Potsdam wohnen und
    2. Jede Band ihren ganzen (großen) Freundeskreis mitbrachte, womit die Gewinner wohl schon im vornherein feststanden.

    Der Sound im Waldschloß war echt klasse! Alles klang total fett und groovte. Wir rockten also unsere Playlist dahin und die Leute waren wahllos begeistert. Das Publikum sang sogar einige Songs mit und bangte auch hin und wieder die Köpfe!
    Und wie hätte es auch anders seien können - natürlich gewannen die anderen Bands. Aber egal, wir hatten unseren Spaß und das Publikum feierte als wären wir sonst wer. Somit find ich schon, daß uns das Waldschloß noch lange in Erinnerung bleiben wird!

    Steffen


Freitag, 10.05.2002 - Luckenwalde (Go7):
    An einem schönen Mainachmittag kamen wir im Luckenwalder Club "Go7" an, um unser technisches Gerät zwecks abends geplanten Gigs zu entladen und in einer sinnvollen Anordnung aufzustellen. Und gerade da wurden wir mit einem kleinen Problem konfrontiert: Die sozialistischen Bauherren des Clubgebäudes hatten nämlich bei dessen Planung nicht im Traum damit gerechnet, daß in diesen heiligen Hallen einmal westdeutsche, geschweige denn amerikanische Verstärker ihr lautes Unwesen treiben würden. Der Raum war so hallig, daß man den Reverb-Regler getrost auf Null drehen konnte und trotzdem noch dachte, man steht in einer Kirche. Leider hat ein Schlagzeug keinen solchen Regler, so daß wir jeden Tritt in die Bass-Drum dreimal hörten. Dementsprechend schwierig gestaltete sich dann auch der Soundcheck, aber nach einigem Rumprobieren hatten wir dann doch eine halbwegs zumutbare Einstellung.
    Was kann man in einer solchen Situation tun ? Auf zahlreiches und gnädiges Publikum hoffen. Bei 30 Mann kann man zwar nicht von zahlreich sprechen, aber ich hatte das Gefühl, die hatten jeder gute Laune für zwei mitgebracht. So wurde die Stimmung mit fortgeschrittener Stunde immer besser und bei der zweiten Zugabe stürmte sogar einer unserer Zuhörer die Bühne, um den ganzen Song fast allein zu singen. Das hatten wir ja noch nie erlebt. Und zu guter letzt wurden wir sogar noch mit einem kleinen Chor von einem wirklich tollen Publikum aus Luckenwalde verabschiedet.

    Bertram


Samstag, 04.05.2002 - Bardenitz (Spargelfest):
    Manege frei! Hieß es am 4. Mai in Bardenitz. Denn - heyho! - da spielten wir als Support vor Matador. Aber nicht irgendwo (auf dieser Welt *quatsch mach*) sondern in einem Zirkuszelt.
    In der Arena, wo sonst wilde Tiere, vielleicht auch ein zwei Häschen ihre Kunststückchen zeigten, steppte an diesem abend auch nicht der Bär, sondern das Publikum.
    Vielen Dank an Matador, daß sie uns als Vorband engagierten. Ich hätte nichts dagegen nochmal in so einer Location oder mit der nun zum dritten Mal genannten Band Matador zu spielen.

    Frank


Samstag, 09.03.2002 - Luth. Wittenberg (Irish Harp Pub):
    Da saß ich also am Samstag abend um ca. 20:00 Uhr ganz gemütlich mit meiner Gitarre im Proberaum und klimperte so vor mir hin, als das Telefon klingelte. Am anderen Ende war Mike vom Irish Harp Pub in Wittenberg, wo ich am Tag zuvor unsere Demo-CD abgegeben hatte. "Was hältst Du davon, wenn ihr früher bei mir spielt, als Du vielleicht dachtest ?", fragte er. "Kommt drauf an, wann.", sagte ich. Die Antwort: "Heute wäre ganz gut, um 22:00 Uhr müßtet ihr hier sein!" Seine Band für den Abend war plötzlich wegen Krankheit ausgefallen, also fackelte ich nicht lange, rief bei meinen beiden Kollegen an und eine halbe Stunde später waren wir auf dem Weg in die Lutherstadt.
    Dort erwartete uns auch schon Hände ringend der Wirt, der seinem Publikum ja Live-Musik versprochen hatte. Und die bekam es dann auch - und zwar auf der kleinsten Bühne, auf der wir je gespielt haben: ca. 1,6 m x 2,5 m ! Aber es hat gerockt und das Publikum honorierte unsere Hauruck-Aktion mit Applaus, fleißigem Mitnicken und Takt-mit-dem-Fuß-mitklopfen. Das waren so ziemlich die einzigen Bewegungen, die in dem gerammelt vollen Pub noch möglich waren. Um Mitternacht verlosten wir dann noch eine Flasche Whiskey und nach dem Gig verabschiedeten wir uns vom Wirt mit dem Gefühl, einen besseren Abend als bei so manchem lang geplanten Auftritt verlebt zu haben.

    Bertram